Mit der Anfängergruppe unterwegs: Plön-Klausdorf in zwei Tagen


Erster Tag:
Am 8. September starteten wir zur 2-tägigen Übernachtungstour der Kajak Anfängergruppe „Paddeln für Einsteiger“. Die Organisation und Leitung von Thomas Kolb wurde unterstützt durch Susanne, Petra und Mirko. Da es eine gemütliche Ausfahrt sein sollte, hatten sich noch einige andere Aktive ebenfalls angeschlossen sodass wir insgesamt 24 Paddler waren. Treffen 9 Uhr am Bootshaus.

Pause bei Fischer Bock am Fuhlensee.

Nicht zu vermuten war, dass das vorherrschende Chaos innerhalb einer Stunde in ein geordnetes schwenkte. Abfahrt um 10 Uhr, rekordverdächtig. 
Material, Zelte und Verpflegung brachten wir erst nach Preetz zum Biwakplatz und anschließend fuhren wir zum Startpunkt nach Plön.
Aufgrund der starken Windstärken, großenteils aus SW mit 4 – 6 Bft. wurde ein anderer Startpunkt gewählt als vorgesehen. Es ging los: bewölkt, Regenjacken, starker Wind, also total entspannte Bedingungen. Um alle zusammen zu halten und damit niemand verloren geht gab unser Chef Thomas Sammelpunkte in Sichtweite und die Route vor um möglichst kraftschonend paddeln zu können, d.h. Sammeln wurde auch angezeigt durch ein neues taktisches Sammelzeichen = Schwan.

Kurze Pause auf der „Langen Breite“.

Nachdem wir den kleinen Plöner See und die Sammelpunkte Vossberg und Lustholz (bitte nicht tiefergehende Nachfragen) hinter uns hatten wurde der Schwentine-See (Lange Breite) immer schmaler bis zur üblichen Flussbreite, allerdings mit sehr geringem Wasserstand, das Paddel berührte teilweise den Grund. Wir erreichten dann unser Pausenziel am Ende des Fuhlensees. Hier konnten dann alle bei Fischer Bock ihre eigenen Pausensnacks einnehmen oder Kaffe, Kuchen uvm. zur Stärkung erwerben. Langsam kam auch die Sonne mehr und mehr zum Vorschein, Temperatur und die bisher ehedem tolle Stimmung ging weiter nach oben.
Nun kam der Lanker See, Wind und Wellen, noch ne Schüppe drauf, unter Land nicht machbar da uferseitig Naturschutzgebiet. Einige unserer Kanuten hatten kein Skeg oder Steuer und durften feststellen dass die eingeschlagene Steuerrichtung durchaus in eine entgegengesetzte umgedreht werden konnte. Das war dann schon ein etwas härteres Stück Arbeit um dorthin zu gelangen wo man gerne hinwollte. Als wir dann unter Land waren und aufatmen konnten, hatten wir schon unseren Übernachtungsplatz erreicht.
Alle Boote raus, Material zur Wiese und Zelte aufgebaut. Hier verabschiedeten sich einige Paddler die nur diese Tour mitmachen wollten. Es folgte der gemütliche Teil mit Grillen, Klönen und Entspannung. Bisher kein Regen, das sollte auch so bleiben, eigentlich.
Der erste Tag hatschon mal echt krass Spaß gemacht.

 

Zweiter Tag:
Am 2. Tag gab es erstmal ein schönes gemeinsames Frühstück. Vielen Dank an Claudia und Nico für den Brötchenservice.

An der „Pferdekoppel.

Als wir danach unsere Zelte abbauen wollten gab es ein paar Regentropfen.
Nachdem alles eingepackt und aufgeräumt war ging es in die Boote und wir fuhren über den Kirchsee in Richtung Preetz. Am Ende des Kirchsees gab es von Thomas nochmal eine extra Einweisung da die Schwentine dieses Jahr im Bereich der Stadt Preetz nur wenig Wasser führt. Hintereinander und mit Sichheitsabstand fuhren wir aus Preetz in Richtung Wahlstorf. Bald wurde die Schwentine wieder breiter und tiefer so dass man auch wieder nebeneinander fahren konnte.

An der Pferdekoppel gab es eine kurze Pause. Danach ging es weiter entlang der Schwentine und über den Rosensee nach Raisdorf. Dort mussten wir die Boote aus dem Wasser holen und mit dem Wagen ziehen. Am Wildtiergehege gab es eine schöne Pause. Wir haben die Sonne genossen.  Einige haben sich mit Pommes für die weitere Fahrt gestärkt.  Nachdem wir die Boote wieder ins Wasser setzen konnten ging es wieder hintereinander und sehr vorsichtig weiter.
Niedriges Wasser und eine Stromschnelle waren für die Anfänger neu und besonders zu beachten.  Danach ging es ganz entspannt in Richtung unseres Bootshauses in Klausdorf.  Nachdem alle Boote sauber im Bootshaus verstaut waren endete unser gemeinsames Wochenende bei Kaffee und Keksen und Sonnenschein.
Gerade für uns Anfänger war es eine tolle Erfahrung mal eine längere Strecke über 2 Tage verteilt zu paddeln und es war eine schöne Gelegenheit andere Paddler aus dem Verein kennenzulernen. Nächstes Jahr fahre ich gerne wieder mit.

Bericht 1. Tag: Holger
Bericht 2. Tag: Jutta