Paddelwochen zum Verlieben


Nichts ist schöner als Urlaub, oder!?
Und hast du dich vielleicht auch schon gefragt, was die Paddler oder Vereinskollegen so im Urlaub machen?

Es liegt nahe: Paddeln! und dabei gerne für eine Woche oder mehr die Welt erkunden. Für einen Einblick in diese tolle Welt der Paddelwochen gibt es hier ein paar Berichte. Vielleicht bist du ja beim nächsten Mal schon mit dabei :-)


Spreewald

„Besser hätten wir es nicht treffen können!“

Dieses Fazit konnten alle Teilnehmenden der Spreewaldtour am letzten Abend auf dem Campingplatz Zaue am Schwielochsee ziehen.

Was hatten wir für ein Glück gehabt mit dem Wetter und der Landschaft, die wir durchpaddelt haben!

Bei sommerlichen bis hochsommerliche Temperaturen hat uns die Spree auf unserer 141 Km langen Tour überwiegend schattig lauschige Strecken geboten. Ein Paddelrevier, dass auf seiner Strecke nicht unterschiedlicher hätte sein können.

Die Spree von Cottbus bis Burg gespickt mit befahrbaren Sohlschwellen, schmalen, rauschenden Bootsgassen, mehreren Stauwerken und Umtragestellen.

Der Oberspreewald durchzogen von einer Vielzahl von Fließen, mit einer prächtigen Tierwelt, kleinen Ansiedlungen, vielen kleinen Schleusen, die wir in Selbstbedienung handhaben mussten. Unterwegs im Oberspreewald sind wir zum Glück meistens für uns gewesen, ebenso auf unserem kurzen Standquartier, dem Campingplatz „Zur Erleninsel“.

Die nächsten beiden Tage führten uns an den beiden Städten Lübbenau und Lübben vorbei. Hier konnten wir einen Vorgeschmack bekommen, auf das, was die Spree in der Hochsaison mit etlichen Spreewaldkähnen und „Kreuzfahrern“ zu bieten hat. Jedoch konnten wir diesen Trubel immer wieder schnell hinter uns lassen. Zumindest waren diese Städtchen eine willkommene Gelegenheit, sich bei einer kleinen Pause deren Schlösser, Parks und Altstadtkerne anzuschauen – Spreewaldgurke, Eis und Kaffee inklusive.

Im weiteren Verlauf befuhren wir die Spree auf einem Teilstück 8 Km schnurgeradeaus. Das hatte fast schon etwas Meditatives.

Der dann folgende Unterspreewald zeichnete sich aus durch Urwald ähnliche, mäandernde kleine Flüsse, mit viel surrendem Getier in der Luft und im Wald. Die selbstorganisierten Schleusungen nahmen kein Ende und so gelangten wir in den Neuendorfer See, wo wir uns, nur widerwillig, kurzzeitig mit der Spritzdecke anfreunden mussten.

Der Verlauf der Spree zwischen dem Neuendorfer See und Schwielochsee ist geprägt durch offenere Landstriche und Renaturierungsbauvorhaben. Hier kam es zu den einzigen lästigen Begegnungen mit motorisierten Ausflüglern. Doch auch den wunderbaren WWR in Werder hat die Spree zu bieten.

Unser letzter Paddeltag führte uns schließlich auf unser Zielgewässer, den Schwielochsee. Fünf Tage lang Ententeichbedingungen und chilliges Paddeln und plötzlich den Schalter umlegen auf Wind von vorn, 3 Bft, in Böen 4 und einer Extrarunde, da der Fahrtenleiter den kleinen Strand des Campingplatzes Zaue nicht geblickt hatte.

„Besser hätten wir es nicht treffen können!“ mit unserer Gruppe, mit dem Wetter, mit der Strecke, den unterschiedlichen Übernachtungsplätzen und das alle gesund angekommen sind und das Material heil geblieben ist.

Thomas Garske / Fahrtenleiter


Schwedischen Ostschären

“Eine Inselwelt erobert das Paddlerherz”

Bilder sagen mehr als tausend Worte, heißt es ja immer. Deshalb gibt es hier auch als erstes Bilder zu sehen. Für den Text gilt weiterhin Coming soon … !!! 😀

Mario Lüneberg