Plön → Klausdorf in zwei Tagen. Wunderbar!


Herrliches Spätsommerwetter: Strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen in Sicht, 24 Grad Celsius (9:00 Uhr) , Windstärke 2!  Beste Voraussetzungen für ein Paddelwochenende von Plön bis Klausdorf, mit Übernachtung in Preetz!

Pünktlich um 9:00 Uhr treffen sich die Teilnehmer (16 Personen, davon 4 Einsteiger) am Bootshaus in Klausdorf, um die Boote aufzuladen. Nach einem Zwischenstopp am Platz der Gemeinschaft der Wasserwanderer, auf dem das Übernachtungsgepäck deponiert wird, erreichen wir mit den Autos gegen 11:00 Uhr Plön. Aufgrund der Schönwetterlage sind alle mit dem Vorschlag von Gerda und Kolbsche, unseren  Fahrtenleitern, einverstanden,  die Fahrt beim Fischer an der Ölmühle zu beginnen, anstatt wie üblich am Kleinen Plöner See einzusteigen.

Klares Wasser mit Blick auf Flora und Fauna erwartet uns im kleinen Stichkanal, bevor wir den Großen Plöner See erreichen, der heute leichten Wellengang zeigt. Auch im September ist Sonnenschutz noch angesagt, denn bei mittlerweile 29 Grad sind wir der Sonne auf dem großen See  vollkommen ausgeliefert. Die Fahrt wird durch die  Umrundung der Prinzeninsel um wenige Kilometer erweitert, da der normalerweise genutzte Stichkanal zu wenig Wasser führt und ein Treideln nicht gewünscht ist.

Auf dem großen Plöner See

Auf dem großen Plöner See

Am Campingplatz `Spitzenort´ in Plön verlassen wir unsere Boote kurzfristig, um in den kleinen Plöner See überzusetzen. Auf Höhe Wittmoldt soll die erste Rast eingelegt werden. Ein Teil der Gruppe nutzt die Gelegenheit für ein kleines Picknick oder eine Baderunde, während die anderen sich für die Rast beim Fischer Bock in Wahlstorf  entscheiden und auf der Schwentine – die hier “Lange Breite” genannt wird – weiterfahren. Gestärkt durch Fischbrötchen, Käffchen und kalte Getränke setzt die  nun wieder vereinte Gruppe ihre Wasserwanderung auf der wunderbar klaren Schwentine fort, vorbei an Gut Wahlstorf  bis zum Lanker See. Die Erinnerung vom vergangenen Jahr an die  stürmische Überquerung des Lanker Sees, bei der alle Kraftreserven verbraucht wurden, wird bei einigen Teilnehmern wieder geweckt. Doch in diesem Jahr gibt es die Belohnung in Form einer entspannten, sonnigen Überfahrt.

Nach Ankunft auf dem Übernachtungsplatz für Wasserwanderer in Preetz  und zügigem Zeltaufbau genießen die Ersten gegen 17:00 Uhr ein erfrischendes Bier, während eine kleine Gruppe zur Badestelle aufbricht, um sich abzukühlen.
Gemeinsames Abendessen am Grillbüfett und unterhaltsame Gespräche runden den ersten Tag unserer Tour ab.

Gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück und, dank Thomas, auch frischer Brötchen setzen wir unsere Fahrt fort.
Nach der abwechslungsreichen Fahrt am 1. Tag mit Dauersonnenbestrahlung durchqueren wir am 2. Tag den Schwentine-Urwald von Preetz bis Raisdorf bei leichtem Wind und begleitet von Sonne und Wolken.

Vorbei an den Gütern Bredeneek und Rastorf gelangen wir nach dem Rosenfelder See zur Umtragestelle am Wildpark in Raisdorf. Inmitten spielender Kinder und entspannter Eltern genießen wir unsere Mittagsrast neben dem Kiosk im Wildpark und stärken uns durch  Kaffee, Würstchen und Pommes.

Die 2 km lange Umtragestrecke  lässt zur Abwechslung unsere Beine aktiv werden, bis wir an der Einsatzstelle kurz vor der Oppendorfer Mühle unsere Boote wieder zu Wasser lassen und die letzte Etappe Richtung Klausdorf antreten.

Eine gemütliche Kaffee- und Keksrunde vor dem Bootshaus, nachdem die Boote gesäubert und wieder verstaut sind, rundet unsere gelungene Einsteigertour am Nachmittag ab. Jetzt müssen nur noch die Autos zurückgeholt werden.

Für mich als Einsteigerin war diese Tour ein besonderes Erlebnis durch die vielen Eindrücke und das Kennenlernen anderer Vereinsmitglieder.

Einen ganz herzlichen Dank  möchte ich im Namen aller „Neuen“  an unsere Fahrtenleiter aussprechen, die diese Tour organisiert und begleitet  haben.

Gaby